Kategorie: Matchbericht

Sieg und Final..

Bevor ich etwas über das gestrige Spiel schreibe, möchte ich dem BSV Bern-Muri den höchsten Respekt aussprechen und ganz herzlich zu dieser Saison gratulieren. Es ist schön, wenn es zwei Vereine im Kanton Bern gibt, die an der Spitze des Schweizer Handball Sports mithalten können.

Der BSV Bern- Muri war im 3. Playoff Spiel kompett überfordert. Nicht dass die Stadt Berner schlecht gespielt hätten. Im Gegenteil. Aber Wacker Thun war eine Nummer zu gross gestern. Wenn einmal alles zusammen passt, dann sind die Oberländer schwer zu schlagen. Zwei Top Tormänner, eine perfekt organisierte Deffensive und torhungrige Offensiv-Leute legen ein perfektes Spiel auf den Hallenboden.

Jonas Dähler zeigte gestern wohl eines seiner besten Spiele, wenn nicht sogar das Spiel des Lebens. Mit 11 Toren wurde er auch zurecht zum Spieler des Abends gekürt. Diese Auszeichnung musste er, beziehungsweise durfte er mit Marc Winkler teilen. Auch ihm gelang mit 49% Save ein hervorragendes Spiel. Aber eigentlich hätte jeder dieser Spieler diese Auszeichnung verdient.

In dieser Verfassung ist es schwer, die Oberländer zu schlagen. Es war der 11. Sieg in Serie. Die Fans von Wacker Thun dürfen einmal mehr träumen. Man steht im Playoff Final. Der Unterschied zu den letzten Jahren: Dieses mal hat man ein Heimspiel mehr als der Gegner. Und in der Lachenhalle zu gewinnen, ist in dieser Saison ein Ding der Unmöglichkeit.

Noch einmal herzlichen Glückwunsch der Truppe von Martin Rubin zum Einzug in den Playoff Final und den Stadt Bernern zu einer hervorragenden Saison!

weiterer Sieg…

Mit dem 10. Sieg in Serie und dem wichtigen Auswärtssieg im Playoff Halbfinal im Derby gegen den BSV Bern-Muri haben die Berner Oberländer einen weiteren Grundstein in Richtung Final gelegt.

Seit nunmehr 10 Spielen ist Wacker Thun ungeschlagen, ja sogar Verlustpunkte los.  Mit einer solchen Motivation im Rücken zieht man das Glück auch einmal auf seine Seite. Wobei der Sieg gegen den Kantonsrivalen  aus der Stadt Bern nicht glücklich war. Er war verdient, berücksichtigt man die vielen Fehlentscheide der Unparteiischen. Wacker Thun hätte das Spiel schon früher entscheiden können.

So aber entstand eine richtig “geile” Derby Stimmung. Die 1150 Zuschauerinnen und Zuschauer bekamen Handball auf hohem Niveau geboten. Leider waren die Schiedsrichter nicht auf dem selben Niveau, und bei den Fans enstand eine zum Teil heftige Missstimmung.

Nichtsdestotrotz: Zum Schluss gewann wohl die Mannschaft, die den Sieg mehr wollte.

Ich möchte es aber nicht unterlassen, dem Gegner für diese tolle Leistung zu gratulieren. Zu einem solchen Spiel braucht es zwei Top Mannschaften und ein tolles Publikum. Und in der Mooshalle in Gümligen wurde beides geboten.

So machen Derbys Spass!!!!

Bild: Roland Peter

Sieg in der 3. Begegnung

Wacker Thun gewinnt auch das dritte Playoff 1/4 Finalspiel gegen den TSV Fortitudo Gossau verdient mit 35:27 und qualifiziert sich für die nächste Runde.

Beim dritten Spiel konnte sich Wacker Thun bereits früh mit drei bis vier Toren absetzen. So war der Sieg nie in Gefahr. Dennoch möchte ich es nicht unterlassen, den Spielern, dem Staff und den Fans für diese tolle Saison zu gratulieren. Gossau konnte sich zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte für eine Playoff Serie qualifizieren. Die Standing Ovation zum Schluss des Spiels von den Greenhornets gegenüber den Spielern von Gossau war respektvoll gegenüber einem tollen Gegner. Die Jungs auf dem Feld der Ostschweizer verdienen höchste Anerkennung! Ich freue mich schon auf nächste Saison, wenn wir diesen Gegner wieder in der Lachenhalle begrüssen dürfen. Nette und aufgestellte Jungs, die ihren Sport über alles lieben. Zudem eine sehr faire Mannschaft!

Zurück zum Spiel:

Match Winner für die Oberländer war Jonas Dähler mit 12 Toren. Abwesend waren Stefan Huwyler (verletzt) sowie Luca Linder. Lukas Uri von Deschwanden wurde lediglich für die 7-Meter eingewechselt. Wahrscheinlich wurden Kräfte geschont für die nächste Hürde, den Playoff Halbfinal gegen den BSV Bern-Muri oder den HC Kriens-Luzern.

Die Tendenz bei den Zuschauerzahlen zeigt ebenfalls nach oben. Waren es beim 1. Playoff 1/4 Finalspiel etwas mehr als 800 Zuschauerinnen und Zuschauer, fanden im 2. Heimspiel über 1100 Fans den Weg in die Lachenhalle.

Im 1/2 Final erwarten wir natürlich noch mehr Fans, hoffentlich dann alle in GRÜN!

Wir gratulieren auch den Kadetten aus Schaffhausen zur Halbfinal Qualifikation. Sie setzten sich in drei Spielen gegen den HSC Suhr-Aarau durch und erreichten so die Playoff 1/2 souverän. Ebenfalls in den Halbfinals steht Pfadi Winterthur. Sie setzten sich ebenfalls Diskussionslos gegen St. Otmar St. Gallen in drei Spielen durch.

Nun kommt es zwischen diesen beiden Mannschaften zum Giganten Duell. Wir sind gespannt, wer sich durchsetzen kann. Der Titelverteidiger? Oder doch der amtierende Cupsieger?

 

Klare Niederlage im letzten Heimspiel

Klare Niederlage im letzten EHF Cup Heimspiel in dieser Saison.

Ich verzichte jedoch auf einen Spielbericht. Nicht weil Wacker Thun deutlich verloren hat. Sondern aus folgendem Grund:

Der ganze Fanclub der GREENHORNETS wünscht unserer Nummer 19, Stefan “Stöckli” Huwyler, gute Besserung. Werde möglichst schnell wieder Fit!!!

Erste Playoff Runde vorbei

Die erste Playoff 1/4 Runde ist gespielt.

Dabei gab es, zumindest von der Finalrunden Tabelle her gesehen, keine grösseren Überraschungen. Wacker Thun setzte sich schlussendlich deutlich und verdient mit 27 : 21 gegen den TSV Fortitudo Gossau durch. Bis zur Halbzeit war das Spiel jedoch ausgeglichen und die Ostschweizer schnupperten an einer Überraschung.

Der 2. platzierte der Finalrunde, Pfadi Winterthur, setzte sich gegen St. Otmar St. Gallen eher knapp mit 28 : 25 durch. Bis zur 54. Minute konnten die  St. Galler einen zwischenzeitlichen fünf Tore Rückstand in ein 23 : 23 Unentschieden aufholen. Ein gehaltener 7-Meter von Arunas Vaskevicius leitete dann die Entscheidung ein und die Winterthurer zogen bis auf drei Tore davon.

Kadetten Schaffhausen gewann gegen Suhr-Aarau ebenfalls deutlich mit 27 : 21. Bis zur 24. Minute verlief die Partie sehr ausgeglichen, eher die Schaffhausener bis zur Pause einen drei Tore Vorsprung erarbeiten konnten. Nach der Pause legten die Kadetten einen Zacken zu und distanzierte sich innert wenigen Minuten um fünf Tore.

Am spannendsten verlief das Spiel zwischen dem 4. platzierten BSV Bern und dem 5. platzierten HC Kriens-Luzern. Die Stadt Berner gewannen zum Schluss das erste Playoff Spiel mit 25 : 24. Das Spiel war während 60 Minuten spannend. Zwar führte der BSV Bern bis zur Pause mit zweiToren Vorsprung (14 : 12), lagen aber bis zur 41. Minute mit 17 : 18 im Rückstand. Das Spiel war während den letzten 10 Minuten hoch dramatisch. Den Siegtreffer erzielte Simon Getzmann in der wortwörtlich letzten Sekunde (60:00).

Einziges Manko waren die doch eher bescheidenen Zuschauer Zahlen.  Aber das kann sich in den nächsten Partien noch ändern. Wir freuen uns auf weitere, hochdramatische Playoff Partien zwischen den besten Handball Vereinen der Schweiz.