Spielfrei von Wacker Thun, was nun?

Was macht man, wenn kein Handball NLA Spiel statt findet? Richtig! Man schaut sich ein Handball NLB Spiel an. So geschehen an diesem Wochenende in Möhlin. Die Greenhornets unternahmen zu fünft einen Ausflug in die Nordwest Schweiz und unterstützten den TV Möhlin Handball beim Spiel gegen Genf.

Bevor wir jedoch unsere Energie mittels Holzstock auf die Trommel übertragen konnten, standen wir wieder einmal während vielen Kilometern in einer Blechlawine. Die verstopften Strassen setzten noch mehr Energie frei und die Trommeln müssen dafür noch mehr einstecken. In Möhlin angekommen, war die Verwirrung bei einigen “Eingeborenen” sichtlich zu spüren. Es spielten zwei Teams, eines in Orange und eines in Schwarz und da standen fünf grüne Männchen. Bei der Spielerpräsentation war dann aber schnell klar, auf welcher Seite die Grünen standen.

Während dem ganzen Spiel trommelten wir, schwangen die Glocken und feuerten die Jungs mit Fangesang an. Jedem einzelnen Spieler war anzusehen, dass er diese Situation sichtlich genoss. Das Spiel war sehr intensiv und Möhlin, momentan dritter der NLB (warum spielen die überhaupt in der NLB?), dominierte den Gegner nach belieben. Eines sei schon gesagt: Sollte sich der TV Möhlin Handball den 2. Tabellenrang ergattern und so in die Barrage kommen, so muss sich der NLA Vertreter warm anziehen, denn Möhlin spielt einen absolut genialen und schönen Handball.

Wir wurden sehr herzlich aufgenommen. Für unser Wohlbefinden wurde sofort gesorgt und wir fühlten uns ein bisschen wie Ehrengäste. Sowohl das Publikum wie auch die Spieler bedankten sich bei uns, dass wir extra angereist waren für dieses Spiel. Es war echt toll diese Mannschaft zu unterstützen.

Hintergrund dieser Aktion: Jürgen Spalinger, Aushilfs-Mikrofon Quäler bei Wacker Thun, ist der Boss über die Speaker Anlage in Möhlin. Zudem ist er ein Greenhornets Mitglied mit Leib und Seele. Diese tolle Freundschaft haben wir nun mit dieser Aktion noch weiter gefestigt. Es waren mit Sicherheit nicht die letzten Trommelschläge, die wir für die Jungs von Möhlin gemacht haben.

Auf diesem Weg bedanken wir uns ganz herzlich beim TV Möhlin Handball für die wunderschöne und tolle Gastfreundschaft.

Übrigens: Möhlin hat das Spiel gewonnen und konnte so den Anschluss an den Barrage Platz halten.

Playoffs auf sicher

Mit dem heutigen Sieg gegen den HSC Suhr-Aarau haben die Berner Oberländer die Qualifikation für die Playoffs geschafft. Somit hat man die Ziele übertroffen, die mit der Qualifikation der Finalrunde doch eher tief angesetzt wurden.

Das heutige Spiel deutete zu Beginn der Partie jedoch nicht darauf hin, dass sich die Oberländer schon heute qualifizieren können. In den ersten neun Minuten gelangen nähmlich der Rubin Truppe kein einziges Tor. Dies erinnerte doch stark an die letzte Partie gegen den BSV Bern-Muri, wo man zu Beginn auch stark unter Druck war und schnell in Rückstand geriet.

Aber auch die zweite Halbzeit erinnerte an das letzte Spiel. Stand es zu Beginn der zweiten Halbzeit 12 : 15, konnte Wacker Thun in den ersten zehn Minuten das Spiel drehen und lagen nach 40 Minuten mit 20 : 18 in Führung. Diese wurde nun kontinuierlich ausgebaut und zum Schluss gewann Wacker Thun das Spiel doch noch mit 32 : 25.

Fazit: Will man in den Playoffs bestehen, egal ob es gegen die Kadetten aus Schaffhausen oder gegen Pfadi Winterthur geht, muss man sich in den ersten 30 Minuten deutlich steigern. Die zweiten 30 Minuten hingegen waren in den letzten Spielen, abgesehen vielleicht vom Spiel auswärts gegen Pfadi, bereits jetzt Meister würdig.

In Playoff Form zeigten sich auch einzelne Spieler von Wacker Thun bereits. So konnte Roman Caspar, unser Captain, mit 8 Toren aus 9 Versuchen brilieren. Ebenfalls auf 8 Tore kam Lenny Rubin, der jedoch 13 Anläufe brauchte. Einmal mehr eine hervorragende Leistung zeigte unser Torwart, André Willimann. Er brachte das Team mit seinen Paraden wieder zurück ins Spiel und hatte dabei einen wesentlichen Anteil an den zwei Punkten. Seine Fanquote war mit 44% einmal mehr meisterlich.

Unser Topscorer, Lukas von Deschwanden, wurde auch heute nicht eingesetzt. Seine Verletzung soll möglichst gut ausheilen, damit wir auf einen gesunden und hoffentlich hochmotivierten Scorer zählen dürfen.

Schlussbestimmung:
Kriegen die Oberländer die ersten 30 Minuten in den Griff, spielt es keine Rolle, wer der Gegner in den Playoffs sein wird. Man wird im Stande sein, alle zu schlagen.
Und wenn das Publikum wie heute die Mannschaft weiterhin so unterstützt, ist alles möglich.

HOPP WACKER!!!